Biographie

Geboren in Würselen (bei Aachen), lebe ich nach Zwischenstationen in Düsseldorf und Aachen seit über einem Jahrzehnt in Roetgen (Eifel).

Bevor es mich zum Kabarett verschlug, arbeitete ich etwas Anständiges. Nach der Ausbildung zum Betriebswirt und einer 10-jährigen Tätigkeit bei Nixdorf-Computer wechselte der Konzern zu Siemens und ich zur Kleinkunst.

Erste Schritte erfolgten Mitte der achtziger Jahre im so genannten WDR-Sprungbrett-Fernsehtheater.

Mitte der neunziger Jahre gastierte ich als Sportsatiriker mit kritischen Beiträgen über Doping, Kinderturnen, Fußball etc. in ca. 3O Fernseh- sendungen in der ARD und im ZDF.

Zwischenzeitlich stellten die Medienschaffenden fest, dass wir im Sport keine Satire, sondern wieder Medaillen brauchten.

Danach widmete ich mich dem literarischen Kabarett, bzw. Erich Kästner.

Wer einmal Kästners Gedichte für Erwachsene gelesen hat, kann von der geistigen Haltung dieses Menschen wie auch der Aktualität seiner Texte nur begeistert sein.

Mit Genehmigung der Erben vertonte ich zahlreiche Gedichte aus "Kästner für Erwachsene". Sie sind Bestandteil meines Musik-Kabaretts "Die Welt ist rund", das ich in ca. 5OO Veranstaltungen für Kulturämter, Volkshochschulen, Büchereien und Kulturvereine spielte. Darüber hinaus präsentierte ich mein Programm in angesagten Kabaretthäusern, wie z.B. Kom(m)ödchen Düsseldorf, Mainzer Unterhaus, Kölner Senftöpfchen u.a. und auch bei den Kurt-Weill-Festspielen in Dessau.

Meine zahlreichen Erlebnisse bei Verkaufsseminaren der Nixdorf AG verarbeitete ich später neben anderen, früheren Programmen in meinem aktuellen sati(e)rischen Kabarett "Der kleine Maschmeier".

Interessant: Meine Nebentätigkeit

Einige Jahre lang schrieb ich als freier Mitarbeiter der Aachener Zeitung für die Rubrik "Menschen an Rhein und Maas."

Dazu besuchte ich vorab Prominente an ihrem Arbeitsplatz oder ihrem jeweiligen Zuhause.

Ob im Chefbüro bei Herrn Pleitgen über seine Korrespondentenzeit in Russland zu reden, bei Ernst Huberty im Wohnzimmer über die guten alten Zeiten des Fußballs zu plaudern oder im Garten bei Frau Süssmuth über die Beinahe-Revolution beim Bremer CDU-Parteitag 1989 zu diskutieren. Das macht schon riesig Spaß. Ein gemeinsames Frühstück mit Rainer Calmund wird mir ebenso in Erinnerung bleiben wie die überaus freundliche Aufnahme im Hause Dieter Thoma.

Bei einem Interview im Bonner Presseclub erlebte ich den herrlichen Mutterwitz eines Friedrich Nowottny. Es folgten Besuche bei Jean Pütz, Ingolf Lück, Jürgen von der Lippe, Christine Westermann, Bettina Böttinger, Axel Bayer, Egidius Braun, Bernd Stelter, Chris Howland, Bernd Müller, Alexandra Kassen, Kai Lorenz, Carmen Thomas und Günter Wallraff, um nur einige zu nennen.